3. Türchen: Die Großzügigkeit des Alexander des Großen

Es wird erzählt, dass eines Tages ein Bettler am Straßenrand im Vorbeigehen um Almosen von Alexander dem Großen bat. Der Mann war völlig arm, ungewaschen und stank abscheulich.

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Er hatte natürlich nicht den geringsten Anspruch irgendetwas von dem König zu bekommen. Er hatte noch nicht einmal das Recht, Alexander die Hand offen hinzustrecken und zu betteln. Doch genau das tat er. Dann geschah, was niemand erwartet hätte: Der Herrscher warf ihm mehrere Goldmünzen zu. Einer seiner Leibwächter war erstaunt über seine Großzügigkeit und fragte völlig verwirrt: „Mein Herr, Kupfermünzen würden die Bedürfnisse dieses Bettlers angemessen befriedigen. Warum haben Sie ihm Gold gegeben?“ Alexander antwortete in königlicher Manier:

„Kupfermünzen würden dem Bedürfnis des Bettlers entsprechen, aber Goldmünzen entsprechen Alexanders Art zu Geben.” [1]


Nein, so etwas passiert heute nicht mehr. Heutzutage ist geiz geil – das wissen wir alle vom Werbeslogan einer bekannten Elektronikhandelskette. Sparen bis zum Anschlag ist die Devise: Cyber Monday, Black Friday Deals, Sonderangebote überall kurbeln das Weihnachtsgeschenk an.

Großzügigkeit, ja das ist schon irgendwie was Gutes. Eine Tugend, sagt man. Aber damit tun uns doch ehrlich gesagt sehr schwer, gerade jetzt in der Corona-Zeit, wo es für viele durch Kurzarbeit finanziell sehr eng wird und die Wirtschaft angeschlagen ist.

Bei Alexander hat es nicht gereicht, selbst viel Geld zu besitzen, um großzügig zu sein. Genug Multimilliardäre geben nicht einen Cent Ihres Besitzes ab, obwohl sie ihr Geld bis zu ihrem Lebensende niemals aufbrauchen können. Es war sein Charakter, seine Einstellung anderen gegenüber – so zumindest die Legende.

Als Christen feiern an Weihnachten die Großzügigkeit Gottes. Wir feiern einen Gott, der nicht nur unendlich reich ist, sondern auch unendlich großzügig. Wir feiern die Geburt von Jesus Christus an Weihnachten – ein Gott, der so großzügig ist, dass er seinen einzigen Sohn als Geschenk gibt für die Menschen.

Wer mit diesem Gott in Beziehung tritt, kann seine Großzügigkeit erleben. Wir können erleben, wie er uns ein erfülltes Leben schenkt, ein Leben, das einen Sinn hat, in dem wir seine Liebe erfahren dürfen, und wissen, dass er uns niemals im Stich lässt.

Vielleicht möchtest du diesen Gott auch kennenlernen? Dann fang doch heute an, mit ihm in Kontakt zu treten, indem du mit ihm redest. Das kannst du mit deinen eigenen Worten tun, ohne frommes Vokabular oder irgendwelche vorformulierten Gebete. Aber wenn es dir eine Hilfe ist, kannst du ein Gebet wie dieses beten: „Gott, ich wusste gar nicht, dass du so großzügig bist. Aber wenn das stimmt, dann möchte ich dich kennenlernen und erleben, wie großzügig du bist und von dir beschenkt werden.“

Der Geschichten-Adventskalender Podcast
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Rainer Brose

24 weihnachtliche, besinnliche und spirituelle Kurzgeschichten

Interesse an einer christlichen Veranstaltung in deiner Nähe?

Hast du Interesse daran, jetzt in der Vorweihnachtszeit einmal eine christliche Veranstaltung oder einen Gottesdienst zu besuchen? Auf dieser Karte habe ich einige Gemeinden/Kirchen eingetragen, die ich dir sehr empfehlen kann:


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      Darüber hinaus kannst du gerne beim „Anschlussfinder“ vorbeischauen – dort kannst du auch Anschluss finden zu Christen in deiner Nähe:

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      Dann lade ich dich herzlich ein, an einem sogenannten „Alphakurs“ teilzunehmen.

      Alpha ist eine Reihe von interaktiven Treffen bei denen der christliche Glaube entdeckt werden kann.


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      [1] Inspiriert durch: http://www.sermonillustrations.com/a-z/g/generosity.htm

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