Jesus im Dunkeln und Gottes hörbare Stimme – Evangelisationen in Malawi



Ein Licht vom Himmel! Außergewöhnlich? Keineswegs! Was ich in Balaka (Malawi) erleben konnte, überbot meine Erfahrungen in der westlichen Welt bei Weitem.

Jesus im Dunkeln

Bei Einbruch der Nacht wird es nicht nur dunkel, es sinkt auch der soziale Druck. In muslimischen Gebieten ist die Angst oft groß: Viele trauen sich nicht, bei christlichen Open-Air-Gottesdiensten zuzuhören, auch wenn sie sehr interessiert oder hungrig sind.

Im muslimischen Verständnis wird der Besuch einer solchen Veranstaltung oft schon als Bekehrungs-Bekenntnis verkannt. Familie und Freunde üben enormen Druck aus; wer aus der Reihe der Gläubigen tanzt wird ausgegrenzt, diskriminiert und mit dem Tod bedroht. Selbst schwere Prügel oder sogar Mord sind üblich – auch wenn jemand nur mit dem Gedanken liebäugelt, seinen Glauben zu hinterfragen.

Aus diesen Gründen haben wir alle Veranstaltungen im Dunkeln durchgeführt. So können Menschen geschützt von der Dunkelheit von Jesus hören. Zusätzlich haben wir Hornlautsprecher eingesetzt, damit Menschen auch mit Sicherheitsabstand lauschen können.



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