Lasst es uns von den Dächern flüstern!



Aus dem Schützengraben heraus lässt sich am besten evangelisieren: mit Sicherheitsabstand und Helm.




Joh 1,41-42b
Wenig später traf er seinen Bruder Simon und erzählte ihm: „Wir haben den Messias gefunden, den von Gott versprochenen Retter!“ Dann nahm Andreas seinen Bruder mit zu Jesus.


Aus dem Schützengraben heraus lässt sich am besten evangelisieren: mit Sicherheitsabstand und Helm.

Sind wir doch mal ehrlich mit uns selbst: Ist es nicht viel leichter, zu evangelisieren wenn wir wissen, dass wir die Person nie wieder sehen werden? Wenn wir etwas Abstand haben? Ich weiß nur von wenigen Menschen, die wirklich erfolgreich in ihren engsten Beziehungen, Freundschaften oder am Arbeitsplatz evangelisieren. Sicher braucht es hier auch mehr Weisheit und Fingerspitzengefühl. Wenn ich einen wildfremden wegevangelisiert habe, geht die Welt davon nicht unter – bei einem Kollegen, den ich jeden Tag sehe, ist die Weltuntergangsgefahr schon etwas höher.

Wir machen uns verletzlich, wenn wir denen von Jesus erzählen, die uns wirklich am Herzen liegen. Aber ist es das nicht wert? So wie bei Simon, der seinem Bruder von Jesus erzählt und ihn zu Jesus führt?

Das eine schließt das andere nicht aus – und ich zweifle sehr stark daran, dass Beziehungsevangelisation allein die Probleme löst. Ob oberflächliche Kontakte oder tiefe Freundschaften – lasst uns die Chancen nutzen!


“Tu all das Gute, das du tun kannst… An so viel Orten wie du kannst, zu jeder Zeit an der du kannst und zu so viel Menschen wie du kannst – solange du kannst.”
John Wesley


Meine Frage an uns:
Ist es für uns leichter, uns hinter Gemeindeaktivitäten zu verstecken? Suchen wir den persönlichen Kontakt zu Menschen?



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