Macheten und Großzügigkeit – Evangelisation in Wang‘uru, Kenia



Hat Dich schon einmal jemand mit einer Machete bedroht, weil Du ihm von Jesus erzählt hast? Das ist uns in Wang’uru in Kenia passiert.

Macheten

Joel war zusammen mit zwei anderen Teilnehmern unseres ready2go-Seminars in Wang’uru unterwegs. Sein Auftrag: Menschen die Gute Nachricht bringen, und dabei das umsetzen, was er im Seminar gelernt hatte. Als er auf dem Grundstück einer Familie den Bewohnern von Jesus erzählte, packt ihn die Angst. Hinter einer kleinen Gruppe aufmerksamer Zuhörer stand ein Mann mit der Machete in der Hand – und blickte ihn während seiner Predigt an. Mit äußerst unfreundlichem Gesichtsaudruck. Dazu fing er an, seine Machete demonstrativ zu schleifen. Joel fragte sich: „Was geschieht nun? Wird er mich angreifen? Hasst er Christen? Werde ich den Tag überleben?!

Joel schloss die Augen und betete mit geschlossenen Augen vor der ganzen Gruppe. Als er sein Gebet zu Ende gesprochen hatte öffnete er seine Augen – der Mann war einfach weggegangen!

Großzügigkeit

So viel Gastfreundschaft habe ich selten erlebt! Zusammen mit meinem langjährigen Freund Allan Njeru durften wir in Wang’uru dienen. Die Gemeinde „PEFA“ sponsorte 50% der Finanzen für den Einsatz und darüber hinaus luden uns Gemeindemitglieder jeden Tag zum Essen ein – manchmal sogar zweimal täglich. Ich bin sehr dankbar für diese Großzügigkeit und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Höhepunkt 1: bevollmächtigte Seminarteilnehmer

Oft denken wir bei unseren Planungen: Wir machen Werbung für die Veranstaltung, laden ein, verteilen Flyer und hängen Plakate auf – und dann am letzten Tag der Open Air Veranstaltung ist der Höhepunkt des Einsatzes. Meistens ist es Sonntag und hier kommen am meisten Menschen. Doch wir merken immer mehr, dass die 1:1 Einsätze auch ein Höhepunkt sind. Eine Woche lang konnten wir unserem ready2go Training 57 Menschen schulen, selbst von Jesus zu reden und das Gelernte in der Praxis bei den Straßeneinsätzen anzuwenden. Neben den vielen Entscheidungen die auf der Straße getroffen wurden, wird mir eins immer wichtiger: bleibende Frucht! Veränderte und bevollmächtigte Menschen, die die Arbeit weiterführen, die wir angefangen haben.

Ich möchte hier zwei Teilnehmer zu Wort kommenlassen, die nach dem Training berichteten:

„Früher habe ich den Menschen von unserer Gemeinde erzählt, nun erzähle Ich ihnen von Christus“ (Ältere Frau im Seminar)

„Ich konnte nicht mit fremden Menschen reden, aber heute habe ich einen Mann angesprochen. Ich habe zwar am Anfang noch gezittert, aber ich habe es geschafft!“ (Johnson Kariuki)

Ich bin dankbar, wenn ich sehe, wie Gott Menschen verändert in einigen wenigen Tagen!

Höhepunkt 2: Open Air Veranstaltung

Jeden Abend kamen mehrere Hundert Menschen zu unserer Abendvesammlung. Viele davon kannten Jesus noch überhaupt nicht und folgten dem Ruf zur Entscheidung für Jesus.

Beim Gebet für die Kranken berichtete Joyce Wanjiru (39):

Sieben Jahre lang hatte ich chronische Bauchschmerzen und war schon bei vielen Ärzten. Als ihr für die kranken gebetet habt, war der Schmerz augenblicklich weg!

Wir sind dankbar für alles, was Gott in Wang’uru (Mwea) getan hat und beten für bleibende Frucht!



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