Systemrelevanz – ist das alles?

Kirche ist nicht systemrelevant! So hieß es zumindest oft in der Presse in den letzten Monaten. Stimmt das? Und falls ja: Was heißt das für uns?

Bei der ganzen Thematik, wie wichtig, wie relevant Christsein heute noch ist, kamen mir im Gebet sehr schnell diese Worte von Jesus:

13 „Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz aber nicht mehr salzt, womit soll man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts anderem mehr, als auf den Weg geschüttet und von den Leuten zertreten zu werden. 14 Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. 15 Man zündet doch nicht eine Lampe an und stellt sie dann unter einen Kübel. Im Gegenteil: Man stellt sie auf den Lampenständer, damit sie allen im Haus Licht gibt.

Matthäus 3,13-15

Wir haben das ja schon ziemlich oft gehört, aber so im ersten Moment war das für die ersten Jünger sicher verwirrend, ja befremdlich. Ich kann mir das ganz lebhaft vorstellen, wie da in der Menge das Gemurmel losging als Jesus das gesagt hat:

„Hat er gerade wirklich gesagt, dass wir das Licht der Welt sind? Letzten Sonntag hat er noch gesagt, dass er selbst das Licht der Welt ist.“

„Nein das hast du bestimmt falsch verstanden, die Akustik hier am Berg ist echt nicht gut. Ich mein, schau uns doch an, wir sind Fischer, die größten Leuchten sind wir nicht.“

„Salz der Erde? Erde – das klingt jetzt schon ziemlich – global! Das er mit uns in Israel was vorhat ja, dass schon, aber auf der ganzen Erde – das ist schon etwas unrealistisch.“

„Jaja, so als kleines Salzkorn fühl ich mich auch, so im Vergleich zur großen weiten Welt“

„Er meint das bestimmt für uns als ganzes Volk Israel mit dem ‚Licht der Welt‘. Das kennen wir von den Rabbis, die sagen das auch immer über uns. Aber so exklusiv für uns? Nee, das kann er nicht gemeint haben, das wäre schon eingebildet sowas zu sagen!“

„Salz? Die Leute mögen doch viel liebe Zucker. Jesus, Zucker wäre cool!“

Vielleicht geht’s uns heute manchmal wie den Jüngern damals. Da hören wir so hochtrabende Worte von Jesus und denken, naja, sind wir mal ehrlich: Die Realität sieht doch ganz anders aus.

An ständig steigende Kirchenaustritte haben wir uns schon längst gewohnt, das ist nichts Neues – und jetzt mit Corona die Frage: Brauchen wir Kirche überhaupt noch?

Einwand: Nicht systemrelevant

Die Diskussion in den Medien um die Relevanz der Kirche war ja sehr lebendig in den letzten Monaten – Ein paar Stimmen möchte ich hier mal kurz nennen:

Zeit-Artikel: Wo seid ihr?

„ein wenig mehr hätte ich meine Kirche schon gerne kämpfen gesehen. Wie klaglos sie akzeptierte, dass Baumärkte über Ostern noch offen waren, Kirchen aber geschlossen zu bleiben hatten, verrät ein bedauerliches Selbstbild: Wer sich in der Not für entbehrlich hält, kann im Alltag kaum Unentbehrlichkeit reklamieren.“ [1]

Patrik Schwarz:

Bayerischer Rundfunk: Diese Kirche brauche ich nicht!

„Das bittere Fazit nach dem Lockdown: Kirchen sind nicht systemrelevant. …. Und nicht überall, wo „christlich“ draufsteht, ist „herzlich“ drin, auch das hat Corona gezeigt.“ [2]

Friederike Weede

Weede beklagt sich über fehlende Interaktion mit den Menschen, die nicht vorhandenen Antworten auf die Theodizeefrage und über Pfarrer, die sich nicht blicken lassen, sondern sich in ihren Pfarrhäusern einbunkern.

MDR: Versagen in Corona-Krise? Kirchen weisen Lieberknechts Vorwürfe zurück

„Nach Ansicht des Wiener Theologen Ulrich Körtner hat die Corona-Krise einen zunehmenden Bedeutungsverlust der Kirchen deutlich gemacht. … Religion, so die Lehre der zurückliegenden Monate, sei in der säkularen Gesellschaft nicht „systemrelevant“.[3]

MDR THÜRINGEN/maf

Süddeutsche Zeitung: Der Heilige Geist ist ein Superspreader

Der Titel allein sagt schon genug. [4] Der Heilige Geist ist also dafür verantwortlich, dass sich Corona besonders schnell ausbreitet. Kritik wurde laut vor allem an Freikirchen: Baptisten, Charismatiker, Evangelikale – die sich nicht an die Coronauflagen gehalten haben und durch große Versammlungen dafür gesorgt haben, dass Hunderte in Quarantäne mussten.

Wir sind als Christen nicht besonders gut weggekommen bis jetzt. Weder die Großkirchen, noch die Freikirchen.

Rückfragen

Bei der ganzen Diskussion möchte ich ein paar Rückfragen stellen:

1. Frage: Wo bleibt die Differenzierung?

Es wurde oft sehr undifferenziert gearbeitet und berichtet: Kirche, Glaube, Religion, Gott – alles in wurde in einen Topf geworfen. Da machen es sich die Medien zu einfach. Nur weil die Kirche anscheinend – oder scheinbar – nicht so geglänzt hat in der Corona-Zeit, heißt das noch lange nicht, dass Christsein nicht mehr wichtig ist. Oder dass Glaube und Religion nicht mehr relevant sind. Da springen dann Religionskritiker und Kirchenkritiker auf den gleichen fahrenden Zug und merken nicht mal, dass sie im falschen Zug gelandet sind. Deshalb: Ein bisschen mehr Differenzierung bitte!

2. Frage: Was heißt relevant?

In den letzten Monaten hieß „relevant“ vor allem: Lebensnotwendig. Das brauchen wir unbedingt, damit unsere Gesellschaft überhaupt funktioniert.Wenn es hingegen um Gemeinde und Kirche geht, wird ja schon seit Jahren diskutiert, wie Gemeinde „gesellschaftsrelevant“ sein kann.

Die Begriffe „systemrelevant“ und „gesellschaftrelevant“ sind ja sehr nahe beieinander. Ich bin kein Soziologe, auch kein Wirtschaftswissenschaftler, aber systemrelevant hat mehr den Beiklang der rechtlichen Kategorie oder eines wirtschaftlichen Befunds. Aber beide drücken aus, dass etwas für die Gesellschaft enorme Wichtigkeit hat. Deshalb gebrauche ich sie einfach mal austauschbar.

Hinter dem Gedanken, als Gemeinde gesellschaftsrelevant zu sein, steht eine geniale und absolut ehrenwerte Intention: Gemeinde, so zu bauen, dass wir die Gesellschaft erreichen und verändern. Und viele Ansätze haben ja auch dazu geführt, dass neue Gemeinden entstanden sind, gewachsen sind und Menschen zum Glauben gekommen sind. Genial!

Aber oft habe ich das Gefühl, das „relevant“ nur noch heißt, nämlich: Die Leute mögen es.

Ist es denn unser höchstes Ziel als Gemeinde gemocht zu werden? Ist es unser Ziel, dass uns alle lieb auf die Schulter klopfen und uns sagen wie wohl sie sich in unseren Gottesdiensten fühlen, und wie lieb es doch ist, dass wir jede Woche Obdachlose mit Bohneneintopf und Weizenbrötchen versorgen?

Ein großer Philosoph, Arnold Schwarzenegger, hat in einmal in einer Rede eine sehr provokative Frage gestellt, die voll zu unserer Thematik passt:

„Wozu möchtest du überhaupt auf dieser Erde sein, wenn alles was du tun willst ist, von allen gemocht zu werden und Ärger aus dem Weg gehen?“[5]

Wollen wir das als Gemeinde? Von allen gemocht werden, damit die Presse dann sagt: Ja, ihr seid systemrelevant! Wir brauchen euch fürs System!

Und da haben wir ja als Gemeinde viel in der Hand: Wir können weniger über Buße, über Umkehr und Bekehrung und den Preis der Nachfolge reden und dafür immer wieder betonen, wie sehr Gott uns doch alle liebt und uns segnen will. Dazu noch etwas mehr Show und Unterhaltung in den Gottesdiensten, die mehr Motivationsveranstaltungen gleichen.

Dann werden wir sicher mehr gemocht, und mehr Leute kommen. Aber geht’s darum wirklich?

Wayne Zunkel hat einige Bücher über Gemeindewachstum geschrieben. In einem davon berichtet er von einem Erlebnis in Südkorea:

Zunkel war mit seinem Bekannten in Seoul, der Hauptstadt Südkoreas, unterwegs, als sie an einer großen Baustelle vorbeikamen. Hier wurde eine große Kirche gebaut. Der Südkoreaner blieb stelle n und sagte nach einer Weile: „Das hier repräsentiert das Beste, was wir heute an Gemeindewachstum in Südkorea sehen.“ Er hielt für einen Augenblick inne und fuhr dann fort: „Aber es demonstriert auch die Oberflächlichkeit von viel zu vielem, was die christliche Kirche heute hier ausmacht.“ Zunkel selbst kommentiert diesen Satz mit einer Binsenweisheit aus der Wirtschaftsphilosophie: „Wenn der Preis runtergeht, steigen die Verkaufszahlen.[6]

Ist es denn unser Hauptziel als Gemeinde, dass so viel wie möglich mit dabei sind? Weil es nichts mehr kostet? Weil es einfach und bequem ist?

3. Frage: Wer bestimmt, was relevant ist?

Wartet Gott auf eine Abstimmung, oder einen gesellschaftlichen Konsens, dass er nicht mehr gebraucht wird? Interessiert es ihn, ob der systemrelevante Aldi bei den sozialen Medien mehr Likes hat als die Bibel? Steigt er dann von seinem Thron und geht in Rente, wenn nur genug Leute meinen, Glaube sei nicht mehr relevant? Wer sind wir, dass wir das entscheiden? Welche Autorität haben die Presse oder die Medien so etwas zu festzulegen?

Lasst uns mit der ganzen Kritik im Hinterkopf mit all den Rückfragen nochmal anschauen, was Jesus gesagt hat:

Wie hat Jesus das gemeint?

13 „Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz aber nicht mehr salzt, womit soll man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts anderem mehr, als auf den Weg geschüttet und von den Leuten zertreten zu werden. 14 Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. 15 Man zündet doch nicht eine Lampe an und stellt sie dann unter einen Kübel. Im Gegenteil: Man stellt sie auf den Lampenständer, damit sie allen im Haus Licht gibt.

Matthäus 3,13-15

Salz der Erde

„Ihr seid das Salz der Erde“ – Natürlich hat der Begriff ganz viele Bedeutungsebenen, und ich möchte zwei betonen:

Salz hat Auswirkungen

Salz verstärkt den Geschmack, es bewirkt etwas, wenn es eingesetzt wird. Salz bleibt nicht im Salzfass, Salz wird eingesetzt und verstreut.

Er sagt nicht umsonst Salz der Erdenicht „Salz für Gott“ – wir sind nicht für Jesus allein da. Wir sollen wie Salz unsere Wirkung entfalten in der Welt. „Der Erde“ – ohne Einschränkung – in allen kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Bereichen

Wir haben einen Auftrag von Gott

  • in allen gesellschaftlichen Bereichen Veränderung zu bringen,
  • Gottes Königreich aufzubauen
  • göttliche Werte in der Gesellschaft zu vertreten,
  • dass voranzubringen, was Gott wichtig ist.

Und das gilt sowohl für jeden einzelnen von uns, als auch für uns als Gemeinde, als Organisation.

Und das alles fängt im Alltag an.

  • Damit, wie mit meinen Nachbarn umgehe
  • wie ich auf der Arbeit verhalte
  • wie ich mit meinen Verwandten gegenüber verhalte
  • Ganz klein und praktisch
  • Es gibt viele Möglichkeiten, wo ich Gottes Liebe weitergeben kann, wo ich göttliche Werte leben kann, ehrlich sein oder mich entscheiden kann, nicht mitzulästern.

Unser Verhalten macht einen großen Unterschied in unserer Gesellschaft, es ist relevant.

Salz konnte fade werden

Der Satz „ist seid das Salz der Erde“ ist eine gewaltige Zusage, eine massive Erhöhung – aber direkt danach kommt auch die Andeutung vom Fall. Noch im gleichen Vers heißt es „Wenn das Salz aber nicht mehr salzt, womit soll man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts Anderem mehr, als auf den Weg geschüttet und von den Leuten zertreten zu werden.“

Ja, Salz konnte seine Wirkung verlieren. Salz zu Zeiten Jesu war – anders als heute – kein reines Natriumchlorid, sondern vermischt mit organischen Substanzen. Und die wurden tatsächlich schlecht, wenn es zu lange herumstand, wenn es nicht zum Einsatz kam. Und das hat dafür gesorgt, das gesamte Salz unbrauchbar war.

Jesus macht eins deutlich: Ungehorsam bringt negative Konsequenzen mit sich. Und hier geht es nicht darum, dass wir mal was falsch machen, nicht um kleine Sünden, oder große Sünden (falls es da überhaupt einen Unterschied gibt).

Es geht um eine prinzipielle und vollständige Verweigerung, den Auftrag von Jesus anzunehmen, Salz für die Erde zu sein. Dann haben wir unsere Funktion verloren, dann sind wir überflüssig geworden in der Welt. Es tut uns nicht gut, wenn wir einfach nur passiv für uns selbst leben. Wenn wir an Gottes Bestimmung für unser Leben vorbeileben, verpassen wir das, was Gott uns an Erfüllung und Zufriedenheit schenken will.

Licht der Welt

 „Ihr seid das Licht der Welt.“ – Hier klingen für die ersten Hörer sofort ein paar Sachen mit:

Israel

Israel sah sich als das Volk, dass das Wort Gottes, die Torah besaß, also das, was wir als „Altes Testament“ bezeichnen. Sie wussten: Dadurch, dass sie Gottes Wort haben, geben sie Orientierung für andere. Sie leuchten, sie stechen aus der Menge der Völker heraus. Israel ist Licht für andere!

Jesus selbst

Jesus selbst, bezeichnete sich als das Licht der Welt, als den, der Licht in die Dunkelheit bringt, Orientierung und Hoffnung gibt. Und nun sagt Jesus zu seinen Jüngern: IHR seid das Licht der Welt. Wir sind berufen, für andere ein Licht zu sein, Orientierung zu geben, Licht ins Dunkel ihres Lebens zu bringen, Jesus, das Licht der Welt, zu repräsentieren. Das ist das größte Kompliment, das Gott uns nur machen kann! Das ist Systemrelevant!

Salz und Licht

Salz und Licht haben eines gemeinsam: sie bewirken etwas, an dem Ort wo sie sind.

Zwei Warnungen

Neben dem großen Zuspruch schwingen zwei Warnungen mit

  1. Warnung vor dem Ungehorsam nicht mehr am richtigen Ort zu sein, sich zu verstecken. Ein Salz im Salzfass wird schlecht. Ein Licht unter einem Kübel sieht niemand; die Öllampe, an die Jesus dachte, erstickt sogar unter dem Kübel. Wenn ich mit allen meinen Gaben und Talenten und meinem von Gott veränderten Charakter einfach nur zuhause sitze, bringt das niemand etwas.
  2. Warnung vor Aktivismus, Licht leuchtet einfach, da wo es ist. Salz salzt, wenn es am richtigen Ort ist. Wir müssen Licht nicht mit aller Gewalt zum Leuchten bringen oder die Photonen motivieren sich schneller zu bewegen. Ich kann an meinem Arbeitsplatz oder meiner Nachbarschaft Salz und Licht sein, ohne mit aller Gewalt jedes Gespräch am Gartenzahn zum evangelisieren zu nutzen.

Im Gegenzug zu den zwei Warnungen vor etwas, das wir nicht tun sollen, sehen wir auch im Umkehrschluss zwei positive Aspekte: Jesus bringt Arbeit und Stille in unser Leben. Ja, wir dürfen und sollen etwas für Gott bewirken. Wir dürfen aktiv werden, Gutes tun und Menschen von Jesus erzählen. Aber wir dürfen auch einfach sein. Jesus durch uns scheinen lassen. Uns von Gott verändern lassen, ihn zum Zug kommen lassen. Zeit in Gebet und Stille verbringen. Dann leuchten wir ganz automatisch.

Ist Systemrelevant zu sein alles?

Aber ist das alles? Ist das schon das Ziel an sich? Die Welt ein bisschen besser zu machen? Relevant sein für die Gesellschaft? In V.16 heißt es „So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen.“ Die Menschen sollen unsere guten Werke wahrnehmen, sie sollen sehen, was wir Gutes tun und wo wir uns für andere einsetzen. Es geht dabei aber nicht um uns, um unser Image. Es heißt hier ja auch nicht „damit sie eure guten Werke sehen und euch loben“

Es geht letzten Endes noch nicht einmal um die guten Werke an sich. Die Absicht, die Jesus hat, geht über unsere Gesellschaft hinaus. Er will mehr als Systemrelevanz.

Es geht letzten Endes nicht nur darum, dass wir Gutes bewirken in unserer Gesellschaft. Es geht auch nicht darum, dass wir gut dastehen, es ist nicht für unser Image gedacht.

Es ist genial, dass die Welt durch unser Engagement besser wird. Und dennoch geht Jesus einen Schritt weiterüber die Relevanz in unserem System in unserer Gesellschaft hinaus. Dadurch sollen Menschen auf Gott aufmerksam werden! Durch unser Vorbild, dadurch, dass wir Salz und Licht sind, sollen Menschen „unseren Vater im Himmel preisen“ – Mit anderen Worten: Sie sollen in eine Beziehung zu Gott finden!

Primär ist die Frage also gar nicht, ob die Medien oder die Presse denken, dass wir systemrelevant sind. Ja die Frage ist noch nicht einmal, ob wir es tatsächlich sind.

Die Frage ist, ob Gott verherrlicht wird. Dafür wurden wir Menschen geschaffen, um Gott die Ehre zu geben. Das ist relevant für viel mehr als für die Gesellschaft, das ist relevant für die Ewigkeit. Ja, Christsein ist systemrelevant. Ja, wir Christen machen die Welt ein bisschen besser.

Was noch viel wichtiger ist: Durch all das was wir tun, kommen Menschen Gott näher, lernen ihn kennen, folgen ihm nach und geben Gott die Ehre. Das ist für Gott relevant, und darauf kommt es wirklich an.

Zum Nachdenken

  1. Bist Du an dem Ort, wo Gott dich Salz und Licht sein lassen will?
  2. Was überwiegt in deiner Motivation: Gutes tun, damit es anderen gut geht – oder dass Gott die Ehre bekommt?

[1] https://www.zeit.de/2020/21/corona-kirchenpolitik-gottesdienstverbote-deutsche-bischoefe/seite-2

[2] https://www.br.de/themen/religion/sendungen/theo-logik/theologik-kommentar-weede-100.html

[3] https://www.mdr.de/thueringen/lieberknecht-kritik-kirchen-corona-reaktionen-100.html

[4] https://www.sueddeutsche.de/panorama/corona-kirche-gesang-1.4939473

[5] https://www.youtube.com/watch?v=Px7bjMyPA30

[6] Reimer, Johannes 2009. Die Welt umarmen – Theologie des gesellschaftsrelevanten Gemeindebaus. Marburg an der Lahn: Francke Buchhandlung. S. 9 zitiert hier: Zunkel, C. Wayne 1987. Chruch Growth under Fire. Kitchener: Herald Press

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