Service in Mission Team in Kalakol

SIM-Team vor einem GFI-Landcruiser

Raus aus der Ziviliisation und wieder zurück in drei Wochen: „Eigentlich hatte ich es mir schlimmer vorgestellt“ – so ein Teammitglied von Service in Mission als wir gerade in Kalakol angekommen waren. Es war ein tapferes Team, weder Skorpione noch die unzähligen Kakerlaken in den Toiletten haben für Klagen gesorgt.

Von Nairobi aus ging es etappenweise über Eldoret und Lodwar nach Kalakol. Immer ein Stückchen weiter weg von der Zivilisation westlicher Prägung. Ein Großteil des neunköpfigen Teams war noch nie in Afrika, deshalb wollten wir nichts überstürzen. […]

Von leeren Hallen und hungrigen Hörern – Evangelisation Malakal, Südsudan

Beim Aufruf zur Entscheidung für Jesus

Zuhörer am späten Nachmittag

„Dann predigen wir vier Stunden zu den Wänden!“ – das war die knappe Antwort unseres Koordinators Nathan Onyango. Einige der Pastoren in Malakal waren der Überzeugung, dass niemand zu unseren Seminaren kommt, wenn wir nicht für alle kostenlos Essen und Getränke ausgeben. Wenn NGOs hier Seminare durchführen, dann werden alle verköstigt; so waren es die Leiter hier gewohnt. Doch so viel Geld haben wir nicht. Und selbst wenn wir es hätten: Wir haben Besseres damit vor, als Leute damit zu ködern, nur in unseren Seminaren wie im Restaurant auf das nächste Essen zu warten. Hungrig dürfen die Menschen gerne sein – aber bitte nach dem Wort Gottes. […]

Wenn Fische freiwillig ins Boot springen – Evangelisation Turkana

Abendveranstaltung in Kalakol mit ca. 3.500 Menschen

Er war mir einfach in den Schoß gesprungen. Mitten in der Nacht und ohne dass wir eine Angel, ein Netz oder einen Köder gehabt hätten. Etwas gewundert hat es mich schon, dass der Fisch sein nasskaltes Zuhause wie auf der Flucht verließ. Dieses Erlebnis schien mir dann wie eine Zusammenfassung des Einsatzes: Die Menschen waren so offen für das Evangelium, dass sie direkt zu uns ins Boot hechten wollten, sobald sie nur eine Chance dafür bekamen. […]

Zwischen Hitze und Hungerhilfe – Evangelisationseinatz Turkana

Nachdem wir von unseren letzten beiden Evangelisationen gerade wieder zuhause angekommen waren, hieß es nach eineinhalb Wochen wieder: Lasst uns losziehen, um die Gute Botschaft zu verkündigen! Am 21. November sind wir zu unserer 19-tägigen Tour durchs Turkana-Gebiet aufgebrochen. In der Turkana ist es bei weitem heißer als in Eldoret. Geschwitzt wird hier täglich einmal – von morgens bis abends. Mit Unimog und Landcruiser ging es quer durch die Landschaft – oder eben entlang der Strecken, die manche Leute als Straßen bezeichnen.

Lebensmittelverteilung in Orum

Von der ersten Stadt, Lodwar, der Hauptstadt des Turkana Distrikts, zogen wir so von Dorf zu Dorf. Neben der evangelistischen Arbeit lief parallel eine Lebensmittelverteilung, die von GFI initiert wurde. Wir konnten nur bei einigen Orten direkt mit dabei sein, da die evangelistischen Einsätze und die Lebensmittelverteilung nicht immer zeitgleich liefen. Wichtig war uns, die Hungerhilfe mit der Verkündigung zu verbinden. Der Mensch lebt bekanntlich nicht von Bohnen allein!
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Grenzenlos an der Tansaniagrenze

Am Abend bei der Evangelisation in Namanga

„Mit dir, mein Gott, kann ich über Mauern springen!“ (Psalm 18,30), diese Worte von David sind so wahr – und wir durften erleben, dass sie auch für uns heute gelten.

Sie war taub und bezeugt ihre Heilung

Am 24. Oktober kamen wir in Loitokitok an der Tansaniagrenze an, für eine fünftägige Großevangelisation. Die Menschen hatten hier zuvor viel Enttäuschungen von Sekten erlebt, die hier auch Veranstaltungen durchgeführt hatten. An kranke Menschen wurden Besen und Öl verkauft, die angeblich heilende Wirkung haben sollten; und wer für sich beten lassen wollte, wurde zur Kasse gebeten. Schon bei der Werbung für die Gospel Celebrations wurde von unseren Mitarbeitern laut verkündet „Wir verkaufen keine Besen! Wir verkaufen kein Öl! Wir beten kostenlos für Kranke! Wir sind nicht hier, um euch das Geld aus der Tasche zu ziehen!“. […]