Warum geschehen in Afrika mehr Wunder?

Leerer Rollstuhl



Der Unterschied ist offensichtlich: Aus Afrika und aus vielen Dritte Welt Ländern hören wir immer wieder von gewaltigen Wundern: Blinde die sehen, Taube die hören, Lahme die gehen. Warum nicht in Deutschland?

2. Für wie viele Menschen wird gebetet?

Wenn in Deutschland bei einem Gottesdienst oder einer evangelistischen Veranstaltung eingeladen wird, für die eigene Gesundheit beten zu lassen, nehme oft nur wenige das Angebot war. Zu gut ist die medizinische Versorgung, zu groß die Scham, zu niedrig die Erwartungen. Ganz anders in vielen afrikanischen Ländern: Sind 1000 Menschen im Publikum scheint es, dass beim Gebet für Kranke 2000 nach vorne kommen.

Fazit: Selbst wenn prozentual gleich viele Menschen geheilt würden, würden wir aus Afrika mehr Berichte hören, weil für mehr

3. Sind alle Wunder echt?

Das ist nun eine heikle Frage und ich hoffe, ich mache mich damit in meiner „Zunft“ nicht allzu unbeliebt. In vielen Ländern der Dritten Welt ist die medizinische Versorgung eher rudimentär. Weder die Diagnose vor der postulierten Heilung, noch die Diagnosen danach sind auf dem medizinischen Stand, den wir in Westeuropa gewohnt sind. Viele Heilungen können nicht gut dokumentiert werden, selbst wenn man es wöllte.
Massensuggestion spielt eine Rolle. Vor allem wenn es „nur“ um Freiheit von Symptomen (z.B.: Schmerzen) geht, sind solche Effekte nicht ungewöhnlich. Menschen bilden sich ein, geheilt zu sein, auch wenn sie nur (vorübergehend) keine Symptome wahrnehmen. Aber Suggestion hat ihre Grenzen: Sie kann Menschen dazu bringen, Schmerzen nicht wahrzunehmen, aber sie kann keinem Blinden das Augenlicht wiedergeben.

Fazit: Wenn es nur um die Freiheit von Schmerzen geht, ist es manchmal schwer zu sagen, ob eine Heilung echt ist, oder nicht. Wenn es um objektiv fehlende Symptome geht (Ein Blinder, der einen Sehtest besteht, ein Lahmer der läuft) ist Suggestion ausgeschlossen.

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