Warum geschehen in Afrika mehr Wunder?

Leerer Rollstuhl



Der Unterschied ist offensichtlich: Aus Afrika und aus vielen Dritte Welt Ländern hören wir immer wieder von gewaltigen Wundern: Blinde die sehen, Taube die hören, Lahme die gehen. Warum nicht in Deutschland?

6. Liegt es an den Menschen?

Das vorherrschende Weltbild der nichtwestlichen Welt ist animistisch geprägt. Das heißt: Die geistartige Welt ist genau so real wie die Materielle. Zauberei, Magie, Engel und Dämonen sind Teil des Alltags. Es ist damit auch eine viel größere Offenheit da für das übernatürliche Wirken Gottes. Durch die größere Offenheit und den oft kindlichen Glauben geschehen auch mehr Wunder.

Fazit: In vielen nichtwestlichen Ländern gehört das Übernatürliche zum Alltag, die Offenheit für Gottes Wirken ist größer.

7. Liegt es an Gott?

Ist Gott nicht derselbe in Afrika und im Westen? Ist er nicht derselbe „Gestern, Heute Morgen und in Ewigkeit“ (Heb 13,8)? Sicher ist er das! Dennoch scheint er unterschiedlich zu handeln. Gott selbst hat Mission erfunden. In Jesus Christus wurde er selbst der perfekte Missionar. Er kennt die besten Strategien, um jede Nation und jeden Menschen zu erreichen. Es scheint, dass Gott mehr Wunder tut, wo die Not größer ist – weil er Menschen liebt und Not lindern will. Er weiß auch, was für das Weltbild eines jeden Menschen am besten ist. Vielleicht wünschen wir uns Wunder, aber Gott hat viel bessere Wege, um sich zu offenbaren und Menschen zu sich zu ziehen.

Fazit: Gott weiß am besten, was Menschen brauchen. Er weiß, was es braucht, um Menschen an sein Herz zu ziehen – und das sind nicht immer Wunder.

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