Wenn das Evangelium ein Seil wäre…



Hast du dir schon einmal vorgestellt, die Gute Botschaft sei so etwas wie ein Seil oder etwas ähnliches? Wie würde sie dann aussehen? Wäre es ein altes Schiffstau? Oder vielleicht eher ein elastisches, modernes Kletterseil? Oder gar eine elegante Halskette?

Manch einer lässt das Evangelium wie eine Peitsche durch die Luft zischen. Mit lautem Knall trifft es meisterlich geführt auf Sünden und bibelfeindliche Ansichten. Die schmerzenden Striemen im Gewissen des Evangeliumsopfers zeugen von der neuen Erkenntnis: Ich bin falsch und sündig. Wer das Evangelium als Peitsche im Halfter führt und nicht gelernt hat, Wunden zu verbinden, sollte eher Söldner als ein Bote der guten Nachricht sein. Charles Spurgeoen stellte es einst so dar: „Das Gesetz ist die stählerne Nadel, mit der der seidene Faden des Evangeliums ins Herz eines Menschen eingewoben wird.“ Das Evangelium verändert und heilt Herzen, wenn es sie durchdringt.

Andere beliebäugeln die gute Botschaft wie eine Halskette. Mit einem einfachen Gebet kann das Evangelium um den Hals gehängt werden. Es ist ein wunderschönes Geschenk, einmal getragen kaschiert es sämtliche Sünden im Leben. Es glänzt und funkelt – an der Oberfläche. Wer hiermit getäuscht wurde, hat bestenfalls einen Aufkleber in Fischform auf seinem Auto aber lebt weiter wie zuvor. Das Evangelium ist mehr als nur Schmuck! Es ist das Seil, mit dem uns Jesus herauszieht aus unserem alten Leben mit all dem Schmutz und Dreck.

Eben dieses rettende Seil sollen – ja dürfen – wir den Menschen um uns herum zuwerfen. Nicht, um sie zu verurteilen. Nicht, um sie mit Religion zu schmücken. Sondern dazu, dass Gott sie aus ihrem alten Leben herauszieht und sie gerettet werden. Wem wirfst du es als nächstes zu?



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