Wo kaum jemand von Jesus gehört hat: Evangelisation in Yumbe, Uganda

Als sich Joel Angolinga bei uns bedankte, konnte er die Tränen nicht zurückhalten. Er war tief berührt, dass wir tatsächlich mit ihm nach Yumbe gekommen waren. Bei seinem letzten Besuch wurde er verjagt.

Joel singt von Jesus, doch das wollen viele in Yumbe nicht hören. Als er vor einiger Zeit dort war und bei einer Veranstaltung singen wollte, wurde er mit Steinen beworfen und musste ins Krankenhaus. In der Kleinstadt leben über 80% Muslime – darunter auch Radikale und Gewaltbereite. Die Begeisterung über unser Kommen hielt sich somit bei einigen Einwohnern etwas in Grenzen.

Wir predigten überwiegend aus der Thora: Das „Alte Testament“ ist ein heiliges Buch – nicht nur für Juden und Christen. Es ist geradezu eine Fundgrube für evangelistische Predigten. Wir predigten nicht gegen irgendetwas oder gegen irgendwen, weder gegen andere Religionen, Propheten oder deren Schriften. Wir stehen ein für Jesus – und verkündigen ihn!

Was bringt Menschen aus verschiedenen Hintergründen und Religionen noch zusammen? Richtig: Fußball! Deshalb organisierten wir zusammen mit Jonas W. aus Kampala zusammen ein Fußballturnier. Während aller Spiele lief christliche Musik im Hintergrund und jede Pause wurde genutzt, um die Botschaft von Jesus unters Volk zu bringen: Erfahrungsberichte, Kurzpredigten und unsere Musiker waren immer wieder zu hören.

Es war nicht leicht zu sehen, wie die Menschen auf das Evangelium reagiert haben. In einer muslimischen Stadt wäre es für viele ein großes Risiko, einem öffentlichen Aufruf zur Entscheidung für Jesus zu folgen. Deshalb beteten wir einfach mit allen Anwesenden das Anfangsgebet.1 Einige Menschen kamen dennoch auf uns oder auf Pastoren in der Stadt zu, um von ihrer Entscheidung zu berichten. Wir wissen von einer Gemeinde in der Stadt, die am letzten Tag der Evangelisation voll mit neuen Besuchern war.

Zeugnis Moses

Moses berichtet von seinem Erlebnis mit Gott bei der Evangelisation in Yumbe

Begeistert waren wir auch von einem Jungen, der mehrere Monate Schmerzen an den Knien hatte und nach dem Gebet plötzlich ohne Schmerzen laufen konnte. Einige Tage nach der Veranstaltung berichtete uns Mawa Moses auf unserer Facebook-Fanseite von seiner Heilung (sieh Bild rechts).

Die Siegerehrung des Turniers fand auf unserer Bühne statt. Somit kamen alle Mannschaften und Tausende von Zuschauern am Samstag zu uns! Auch wenn viele nur kamen, um die Sieger zu feiern, blieben etliche und hörten der Verkündigung bis zum Ende zu. Wir sind dankbar, dass so viele gekommen sind und Jesus kennenlernen konnten. Wir sind auch sehr dankbar, dass alles friedlich geblieben ist. Jesus ist der Friedefürst, nur er kann in so eine gespannte Situation Frieden bringen.

Dieser Einsatz wurde organisiert von: Gospel Fire International

Bildergalerie vom Einsatz

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  1. Ich bevorzuge mittlerweile den Begriff „Anfangsgebet“ statt „Übergabegebet“. Für viele ist es ein erster Schritt in die richtige Richtung, ein Bekenntnis zum Glauben. Den Begriff habe ich von Ulrich Parzany übernommen. []